Kinder sollen nicht mehr für eine Pflegebetreuung zahlen müssen

Die Kinder müssen zahlen, wenn die Eltern den Eigenanteil nicht aufbringen können. Das wird sich nun hinsichtlich der Pflegeheime hierzulande ändern.

Die Kinder von pflegebedürftigen Eltern werden finanziell entlastet. Am Mittwoch wurde hierzu das neue Angehörigen-Entlastungsgesetz im Bundeskabinett verabschiedet. Wenn der pflegebedürftige Mensch kein Geld aufbringen kann, dann mussten bisher die Kinder für die Leistung bezahlen. Das müssen künftig aber nur noch Gutverdiener ab einem Jahresbruttoeinkommen von 100.000 Euro.

Pflegeheim: Ein Kostenfaktor für die Kinder

Der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil von der SPD sagt hierzu gegenüber der Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass diese Entlastung „längst überfällig“ sei. Der Sozialverband VdK hoffte ebenfalls auf das Ergebnis, dieses Gesetz hilft ältere Menschen aus einer Notlage.

Die Kommunen zeigen sich hiervon aber nicht begeistert und erwarten Kosten in Milliardenhöhe. Sie verweisen auf das Solidaritätsprinzips des Sozialhilferechts. Gerd Landsberg, der Hauptgeschäftsführer des Städtebunds und Gemeindebunds sagte: „Es ist grundsätzlich zumutbar, dass Kinder und Eltern gegenseitig füreinander einstehen. Daran sollte nicht gerüttelt werden.“

Hohe Kosten für die Familie

Heil fügte hinzu: „Außerdem verbessern wir das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Behinderungen. Wir finanzieren die ergänzende und unabhängige Teilhabeberatung künftig dauerhaft und mit mehr Geld. Zusätzlich erleichtern wir Menschen mit Behinderungen eine betriebliche Ausbildung durch das neue Budget für Ausbildung.“

Nicht jedes Pflegeheim ist allerdings gleich gut

Jedoch ist nicht jedes Pflegeheim geeignet. „Ein gutes Pflegeheim“ ist immer subjektiv, denn jeder hat andere Ansprüche. Die einen legen Wert auf ein helles und modernes Zimmer, andere wiederum möchten eher ein großes Freizeitangebot. Auch preislich gibt es unterschiede. Der eine bevorzugt eine Luxusresidenz, dem anderen reicht das christlich geführte Pflegeheim.

Welche Kosten entstehen bei einem Pflegeheim?

Die Kosten variieren stark. Jedes Pflegeheim hat nämlich andere Konditionen. Allerdings sind viele Pflegeheime auch überlastet, weshalb man aber auch froh sein sollte, wenn überhaupt ein Zimmer auf anhieb frei ist. Die Kosten unterscheiden sich in diesen Punkten:

  • Strom, Heizung (allerdings nur bei einer eigenen Pflegewohnung)
  • Anmeldegebühren
  • Telefon, vielleicht sogar Internet
  • Waschen der Wäsche und Reinigung des Zimmers
  • Essen und Getränke
  • Die Pflege
  • Wohnkosten

Was ist zu beachten?

Am besten ist es, wenn Sie bei jedem freien Pflegeheim kurz — unangemeldet — vorbeischauen. Vielleicht können Sie auch die Heimbewohner und deren Angehörigen fragen, wie es Ihnen gefällt oder ob es regelmäßig Probleme gibt. Generell ist es nie verkehrt, erstmal zu Recherchieren ob der Ruf überhaupt in Ordnung ist.

Der erste Eindruck zählt. Das gilt auch bei den Bewohnern. Wie wirken sie? Eher offen oder sogar verängstigt? Wenn Sie ein gutes Gefühl haben, dann ist das Pflegeheim für Ihre Ansprüche passend. Suchen Sie zuvor aber auf jeden Fall nochmal das Gespräch mit der Heimleitung und besprechen Sie das wichtigste vorab.

Zu achten ist letztendlich beim Pflegeheimvertrag darauf, dass der Heimvertrag stets einfach und gut verständlich geschrieben wurde. Die Kosten sollten klar und transparent dargestellt werden und zu welchen Anmeldefristen oder sogar zu welcher Wartezeit ein Einzug möglich wäre. Außerdem ist ein wichtiger Punkt, ob das Pflegeheim sogar den Pflegebedürftigen kündigen kann und zu welcher Frist.

Welche Angebote gibt es im Pflegeheim?

Dieser Punkt unterscheidet sich ebenfalls. Durchaus gibt es Pflegeheime mit einer Internetverbindung, worüber die Senioren auch gerne mal im Slotzo Casino spielen oder sich YouTube-Videos ansehen.

In der Regel hat das Heim auch einen eigenen Garten — oftmals auch sehr gepflegt. Vielleicht hat das Heim sogar Aufgaben für die Bewohner. Das hält zusätzlich körperlich und geistig fit.

Weitere Tipps und Tricks — auch zu alltäglichen Themen — habe ich in meinem Blog erwähnt.

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